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14. Mai 2021

Es wächst - auch das liebe Unkraut

Eine Gruppe von Arbeitern von Häberli BIO beim Jäten im Zwiebelacker


Mit den warmen Temperaturen setzt das Wachstum ein. Bei den Kulturpflanzen, wie in diesem Fall den Zwiebeln, aber halt auch beim Unkraut. Im Gemüsebau allgemein und im Bio Anbau wo keine Herbizide eingesetzt werden, im Speziellen, stellt die Regulierung des Unkrautes eine wichtige Aufgabe dar. Auch in Bezug auf die Produktionskosten ist die mechanische Unkrautbekämpfung oder wie hier im Bild das Handjäten ein wesentlicher Faktor. Es verwundert deshalb nicht, dass dem Management der "Beikräuter" in jedem Gemüsebaubetrieb große Bedeutung zukommt. 

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Unkrautbekämpfung mit dem Jätmesser

Jätmesser

Neben maschinellen Hilfsmitteln wie Abflammgeräten die vor der Saat bzw. Pflanzung eingesetzt werden oder Anbauhackgeräte für den Traktor für das Hacken der Reihenzwischenräume, bleibt halt auch die gute alte Handhacke unentbehrlich. Gerade zwischen den jungen und zarten Zwiebelpflänzchen ist genaues Arbeiten mit dem Jätmesser gefragt.

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Frisch gehacktes und gejätetes Zwiebelfeld

Nulltoleranz?

Es gilt nicht Nulltolleranz beim Unkraut, das ist auch gar nicht möglich. Aber natürlich ist es wichtig, das Unkraut im "Griff zu haben", so wie wir sagen. Wenn die Unkräuter überhand gewinnen, stellen sie eine zu grosse Konkurrenz in Bezug auf Platz, Waser und Nährstoffe für die Nutzpflanzen dar. Die Folge sind tiefe Erträge und schlechte Produktequalität. Das will man vermeiden.
Die erfolgreiche Unkrautbekämpfung beginnt mit den Vorbeugemassnahmen wie etwa die Wahl einer passenden Vorkultur welche Unkraut unterdrückt und nicht abblühen bzw. Versamen lässt.

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Das motivierte Team von Häberli Bio auf dem Zwiebelfeld

Die Wichtigsten

Für den Handarbeitsteil des Jäten braucht es Menschen. Ein motiviertes Team das gerne Zusammenarbeitet und die körperlich sehr anspruchsvolle Arbeit motiviert und mit Freude angeht.

Danke Camilla, Kamil, Szymon, Marcin, Sczepan, Jakup, Mateusz und Anita (von links nach rechts)